Was ist eigentlich eine Landing Page – Teil 4

Was ist eigentlich eine Landing Page – Teil 4

Wer mit seinem Blog Geld verdienen will, braucht Produkte, die er verkauft, der braucht Traffic und der braucht eine Verkaufsseite, auf die dieser Traffic gelenkt wird – eine Landing Page. Heute kommt der vierte Teil meiner mehrteiligen Artikelserie über Landing Pages. Im dritten Teil ging es um das grundsätzliche Design einer Landing Page.

Vergessen Sie niemals, dass Ihre Landing Page der letzte Schritt Ihres Besuchers ist, bevor ein Verkauf abgeschlossen wird, beziehungsweise der 2. Schritt, wenn es um das Adressensammeln geht. Gleichgültig ob es nur ein Schritt ist oder einer von vielen, Ihr Design und Text muss sowohl das Interesse des Besuchers erhalten als auch Vertrauen in Ihr Produkt / Ihre Dienstleistung aufbauen und in Ihr Unternehmen.

Seien Sie also aufrichtig, offen und vergessen Sie alles Herumgeschleime und Getue.

Und halten Sie Ihre Landing Page immer so einfach wie nur möglich.

Es gibt einen alten Marketing Grundsatz, der besagt, dass zu viele Auswahlmöglichkeiten Ihre Interessenten bis zur völligen Untätigkeit lähmen. Gilt das auch für Landing Pages?

In einer aktuellen Untersuchung wurden die Landing Pages großer Elektronikversender, großer Tageszeitungen und von Abonnement-Services getestet. Einige der Landing Pages waren etwas effektiver als andere, aber alle hatten noch reichlich Platz für Verbesserungen.

Was war das Ergebnis dieser Untersuchung? In jedem Fall wurde die Effektivität der Landing Page und damit die gemessene Konvertierungsrate durch die Reduzierung von Auswahlmöglichkeiten für die Besucher und das Weglassen von unnötigen Ablenkungen wesentlich verbessert. Und das nach den oben dargestellten Richtlinien verbesserte Gesamtdesign und die Ausrichtung der Seite unterstützten den Call-to-action messbar besser.

Hier eine Zusammenfassung der Empfehlungen aus dieser Untersuchung:

  • Konzentration auf einen Zweck pro Seite. Legen Sie den Zweck der Seite genau fest und richten Sie den gesamten Inhalt der Seite daran aus.
  • Verkaufsseiten sollten einen vertikalen „Fluss“ ausgehend von der Seitenmitte verwenden
  • Verkaufsseiten mit einspaltiger linksbündiger Textformatierung konvertieren grundsätzlich besser als alle anderen Formate und sollten immer ausprobiert werden
  • Linke und rechte Spalten sollten dazu verwendet werden, die Hinführung zum eigentlichen Zweck der Seite mit Hilfe von zum Beispiel Testimonials für den Leser so zu gestalten, dass für diesen die Angst den Bestellknopf anzuklicken möglichst weit reduziert wird.

In den Tests wurde zum Beispiel die Navigation aus der linken Spalte herausgenommen und durch kurze Testimonials ersetzt. Die Navigation wurde nach ganz rechts unten verbannt. Versuchen Sie das einmal oder schieben Sie die Navigation ganz nach unten auf die Seite oder lassen sie ganz weg.

Eliminieren Sie alle Seitenelemente, die das Auge des Betrachters davon abhalten könnten, flüssig und ungestört zum eigentlichen Zweck der Seite zu kommen. Jedes auf der Seite vorhandene Objekt muss dem gleichen Ziel dienen, tut es das nicht – weg damit!

Verwenden Sie visuelle Elemente (Größe, Bewegung, Farbe, Position und Form) um die Aufmerksamkeit des Besuchers genau dorthin zu bringen, wo Sie ihn hin haben wollen: zu dem Punkt, an dem er das tut, was er tun soll – dem Call-to-action. Raten Sie nicht. Testen Sie alles aus, um herauszufinden, was am besten funktioniert.

Vermeiden Sie Links, die die Seite verlassen. Verwenden Sie passive Pop-Up’s oder lassen Sie ein neues Browserfenster öffnen, wenn zum Darstellen zusätzlicher Informationen so etwas notwendig ist. Hat ein Besucher die Seite erst einmal verlassen, ist seine Vorwärtsbewegung unterbrochen und muss komplett neu aufgebaut werden, selbst dann, wenn er auf die Seite zurückkehrt.

Durch die Reduzierung der Anzahl der notwendigen Klicks bis zur gewünschten Aktion sorgen Sie immer dafür, dass Ihr Besucher sich länger und mit mehr Enthusiasmus mit Ihrer Botschaft beschäftigt.

Soweit die Ergebnisse dieser Untersuchung. Keine besondere Überraschung für mich. Schon meine Großmutter sagte immer: „Du kannst mit einem Hintern nicht auf zwei Hochzeiten tanzen“. Also definieren Sie Ihr Ziel (Einzahl, nicht Mehrzahl!) und tun Sie alles dafür, dieses zu erreichen. Sorgen Sie dafür, dass jedes Wort, jede Grafik, jedes Icon Ihren Kunden ausschließlich auf dieses Ziel fokussiert und dafür sorgt, dass der Besucher genau das tut, was er tun soll.

Das war der vierte Teil meiner Artikelserie über Landing Pages. Im fünften Teil geht es um die Unterschiede zwischen Email Verkaufstexten und Landing Pages.

Wenn Ihnen dieser Beitrag geholfen hat, dann würde ich mich über einen Kommentar sehr freuen. Wenn nicht, ist ein Kommentar noch wichtiger, weil ich nur so besser werden kann.

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