24.05.2007 / Den ersten Kommentar schreiben…

Evolution Backup

Auf der Suche nach Backupmöglichkeiten (der Spieltrieb machts nötig) für Mails/Konten/Adressdaten des Emailclients Evolution (meine derzeitige #1 Wahl auf der Suche nach dem ultimativen Emailprogramm) bin ich auf beduine.de gestossen wo kurz Speicherort und Sicherungsmöglichkeiten beschrieben sind. Danke dafür.
22.05.2007 / 8 Kommentare

(M)Eine kleine Ubuntu-Geschichte

Die Vorgeschichte Mit Linux experimentiert habe ich schon vor langer Zeit. Damals startete ich Versuche SuSe, RedHat oder auch Halloween Linux auf meinem damaligen Desktop (war glaube ich ein Pentium 1) zum Laufen zu bekommen, was im Groben funktionierte, die weitere Nutzung von Linux scheiterte damals aber an fehlender Hardwareunterstützung (Scanner und TV-Karte waren einfach nicht zum Laufen zu bekommen. Dach einigen Jahren Windows-Benutzung (und XP war/ist wirklich nicht das Schechteste) kam mir Ende 2005 der Geistesblitz der meine Computer- und Onlinewelt auf den Kopf stellen sollte: 2005: Breezy Aktuell war damals Version ‘Breezy‘ welche auch auf einigen Heft-CDs zu finden war. Also startete ich den Versuch nach langer Pause ‘mal wieder’ ein Linuxsystem aufzusetzen. Hauptaktivitäten waren damals Webentwicklung mittels PHP/MySQL/Apache + Standartprogramm Surfen, Email, Banking – und gerade für den Bereich Webentwicklung sollte ein Linuxsystem ja prädestiniert sein. [singlepic=35,100,,,left]Also Breezy installiert, zur Sicherheit auf einer zweiten Partition meines damaligen Zweitrechners (Tosiba 3000-514, NVidia GF2Go 16Mb, 512Mb Ram) neben XP. Und ich war extrem überrascht. Ubuntu Breezy lief stabil. Was nicht lief war der Scanner, der allerdings damals auch nicht wirklich gebraucht wurde. Also blieb ich dabei und versuchte mich in Linux einzuarbeiten, was erstaunlicherweise dank weiterentwickeltem Gnome auch recht einfach war. Gleichzeitig war ich genötigt mich auch an das Arbeiten mit dem Terminal zu gewöhnen – was bis heute mein bevorzugter ‘Spielplaz’ ist wenn es um administrative Aufgaben geht. Der NetworkManager musste noch manuell installiert werden, machte dann aber auch WLan problemlos verfügbar. Und es war schön. Suspend/Hibernate funktionierte mit etwas Handarbeit, Surfen, Email, PHP, MySQL, Apache2, mit Gedit war ein sehr schöner, featurereicher und mit Syntax-highlighting für diverse Dialekte ausgestatteter Standart-Editor verfügbar (vergesst Notepad), usw., usw… Ich war begeistert. Endlich wurde mein Traum vom Linuxsystem wahr. Irgendwann kamen dann erste Versionen des 3D-Desktops mittels XGL und Compiz für Ubuntu in Umlauf und als von massivem Spieltrieb besessener Linux-Neu-User musste ich das natürlich ausprobieren, und wenn es nur ist um diversen Windowsbenutzern zu zeigen was mit veralteter Hardware unter Linux noch möglich ist. Das führte mich zu Ubuntu Dapper – damals noch ‘in developement’, muss irgendwann Anfang 2006 gewesen sein… 2006 Dapper Also Dapper unstable installiert. Gleichzeitig flog XP von der Platte, meine Frau hatte sich an Ubuntu gewöhnt und der einzige Grund für sie es zu verfluchen war dass ich mit meinem ausgelebten Spieltrieb regelmässig das System zerschoss. Inklusive Emailarchiv. Dafür mache ich jetzt regelmässig Backups und habe div. eigene Installationsscripte in Reserve liegen… Problem unter Dapper war einerseits dass die Reaktion des Laptops auf Schliessen des Laptopdeckels (LID) nicht mehr zur gewünschten Reaktion ‘Suspend’ führte – nur einmalig nach Reboot, dann hatte das Schliessen keine Funktion mehr. Das wiederum führte zu meinem ersten Bugreport für Ubuntu. Gelöst leider bis heute nicht. Egal. Nächstes Problem: Installation des proprietären NVidia-Treibers, eine 71**-Version glaube ich. Für meine Nvidia Gforce2 Go benötigte der Treiber ein paar Tritte in den Hintern um zu funktionieren und ich musste nächtelang surfen, suchen, surfen und suchen um den richtigen Trick zu finden: Man musste dem Modul beim Laden bestimmte EDID bzw. NVReg_- Parameter über (gleube ich) die modules.conf mitgeben – sonst bekam man nicht das NVidia-Logo sondern Blackscreen und Systemfreeze. Mit dem NVidia-Treiber kam dann XGL/Compiz – funktioniert auf dem 1Ghz-Rechner, etwas hakelig, aber funktionierte. Weil ich damit natürlich nicht zufrieden war musste Ubuntu jetzt auch auf den Hauptrechner, einen FSC Amilo 1425 mit 1GB RAM un einer ATI Radeon 9700 Mobility. Und eine gute Idee es war. Allgemein schnell, Hardware gut unterstützt, Suspend/Hibernate funktioniert (bis auf o.g. LID-Close-Bug, Hibernate mit 10% Fehlerquote scheinbar nach Schönwetterprinzip), XGL/Compiz mit dem FGLRX-Treiber (auch dieser musste erst nach viel Informationssammlung zum laufen überredet werden) flüssiger, aber irgendwie noch nicht für den Produktivbetrieb einsetzbar. Aber schön anzusehen. 2006 Edgy Mit Edgy machte Ubuntu dann meiner bescheidenen Meinung nach wieder einen grossen Schritt nach vorne. Neue, schnellere Gnome-Version (nebenbei, KDE habe ich ausprobiert, war mir aber viel zu überladen und unübersichtlich, ist aber Geschmackssache), stabiles System, Suspend/Hibernate funktioniert, Nvidia/ATI-Treiber installierte mittlerweile nur noch manuell, dafür aber problemlos. Die Software machte schon gleich gar keine Probleme – sehr schön. Dazu kamen jetzt noch Repositories für eine gepatchte Freetype-Bibliothek (gen. ‘Turnerpatch’) mit welcher es möglich war statt einem leicht unschönen Fontrendering auf LCDs/TFTs ein sehr schönes, ’smoothes’ Fontrendering zu bekommen – genial. Auch erstmals ausprobiert habe ich mein Graphire4 Grafiktablett – und es funktioniert mit etwas leichter Handarbeit ebenfalls. Als 3D-Desktop zum Spielen läuft mittlerweile Beryl unter dem freien Radeon-Treiber – stabil, flüssig, Ausnahme allerdings ist das Scrollen im Firefox, da hakelt es noch deutlich. KO-Kriterium -> für mich noch nicht für den tgl. Einsatz geeignet. Mittlerweile dazulernen konnte ich bei den Themen Bash/Scripting, SVN, Compilieren (Kernel, Beryl, TMFNAG – Pidgin), zeitweise startete ich auch den Versuch eine eigene Live-DVD zu erstellen, allerdings damals erfolglos. Mittlerweile weiss ich dass ich nur den MySQL-Server während des Erstellens hätte deaktivieren müssen…egal. 2007 Feisty [singlepic=33,100,,right] Das aktuelle und für mich das bisher beste Release. Zu allen beschriebenen Funktionalitäten gibt es ein wieder etwas zügigeres Gnome, einen vorinstallierten Network-Manager, die Turnerpatches gibt es immernoch Compiz mit den ‘desktop-effects’ vorinstalliert – und diesmal so schnell und stabil dass es keinen Grund mehr gibt auf den 3D-Desktop zu verzichten. Allerdings bin ich (Spieltrieb) mittlerweile auch wieder zu Beryl gewechselt – mehr Funktionalitäten und noch zügiger, auch im Firefox. Abgesehen von vielen enthaltenen Spielereien empfinde ich den bekannten Würfel als sehr angenehm beim Desktopwechsel, das Modul ‘Scale’ sehr, sehr praktisch zwecks der Fensterübersicht. Der Rest wird hier eher weniger benötigt. Auch weniger benötigt werden Neuinstallationen – einmal eingerichtet läuft das System klasse, mein Spieltrieb hält sich in Grenzen – was soll man da auch noch gross rumspielen…passt ja. Der Drucker (ein HP Laserjet 2100) lässt sich problemlos in Betrieb nehmen, ebenso als Netzwerkdrucker übers Wlan. Problemkind Scanner (Canoscan 630U): Nachdem er unter Edgy mit einem kleinen Workaround lief folgte unter Feisty das nöchste Problem: Kernelbug oder Sanebug – wieder ein Workaround nötig. Aber er funktioniert. Ausflüge 2007 – Abstecher zu Fedora Core gemacht, konnte mich aber nicht wirklich damit anfreunden. 2006 – Abstecher zu Gentoo gemacht – aber mit einem 1Ghz-Laptop macht compilieren einfach keinen Spass… Software Gerne benutze ich Firefox, Evolution (Email) mit Bogofilter (Bayes/Antispam), Liferea (Feeds), Gedit (Editor), Geany (noch schönerer Editor), OpenOffice (Officepaket), Pidgin (ICQ/IRC), PHP5/MySQL/Apache2 sowiso schon immer, gFTP (FTP-Client), zu Webwork-Testzwecken noch Opera und diverse andere Browser, Beryl (3D-Desktop). Programmiert wird mittlerweile mit Python, wxPython (und o.g. Editoren). Fazit Ich arbeite gerne mit Ubuntu. Es hat noch seine kleinen Problemchen und Wehwehchen, wobei ich zum Grossteil davon verschont geblieben bin – die Installation ist einfach, Netzwerk läuft (Cable & Wlan auf bd. Rechnern), Standartanwendungen machen keine Probleme, das System ist auch auf alter Hardware einigermassen schnell und vor allem sehr stabil. Mit etwas Einarbeitungseit lässt sich sehr gut und problemlos damit Arbeiten. Und es ist ein freies Betriebssystem ohne Restriktionen bzgl. Upgrademöglichkeiten, Mehrplatznutzung o. Ä… . Danke Ubuntu & Community. Aber: Auch unter Ubuntu Linux sollte man etwas Zeit für die Feinarbeiten einplanen, keineswegs funktioniert alles sofort – oft muss an der einen oder anderen Ecke etwas nachgebessert werden – und dann hilft wieder die grosse Community.
21.05.2007 / 1 Kommentar

Ubuntu Karneval…

…auf Yodas’ Blog. Die Idee ist sehr fein, mal sehen was zusammenkommt. Sofern mir etwas Zeit bleibt werde ich versuchen teilzunehmen. Bin gespannt. Spread the word :)
20.05.2007 / Den ersten Kommentar schreiben…

Daumentasten unter Ubuntu Feisty 7.04 aktivieren

Wer seine Maus-Daumentasten beispielsweise zum Vor-/Zurückspringen im Browser verwenden möchte wird unter Ubuntu Feisty wie auch den Vorgängerversionen feststellen das das out-of-the-box leider nicht funktioniert. Wie ich die Daumentasten einer Standart-Scrollrad-Noname-Maus dennoch aktivieren und benutzen konnte wird im Folgenden beschrieben: Xorg-Konfiguration anpassen: sudo gedit /etc/X11/xorg.conf Die Original-Maus-Section sah hier folgendermassen aus: Section "InputDevice" Identifier "Configured Mouse" Driver "mouse" Option "CorePointer" Option "Device" "/dev/input/mice" Option "Protocol" "ImPS/2" Option "ZAxisMapping" "4 5" Option "Emulate3Buttons" "true" EndSection Die geänderte Version: Section "InputDevice" Identifier "Configured Mouse" Driver "mouse" Option "CorePointer" Option "Device" "/dev/input/mice" Option "Protocol" "ExplorerPS/2" Option "Buttons" "7" Option "Resolution" "200" Option "ZAxisMapping" "4 5" Option "ButtonMapping" "1 2 3 6 7" Option "Emulate3Buttons" "true" EndSection Protocol, Buttons und ButtonMapping mussten angepasst werden. ButtonMapping 12367 bedeutet hier dass Linksklick(1), Mittelklick(2), Rechtsklick(3), Daumenklick links(6) und Daumenklick rechts(7) gemapped werden sollen. Buttonnummern können im Terminal mt dem Programm ‘xev’ ermittelt werden. Mit Buttons 7 wird Xorg vorher noch mitgeteilt dass wir eine 7-Tasten-Maus benutzen. Der wichtigste Schritt war hier aber der Wechsel des Protokolls von ‘ImPS/w’ auf ‘ExplorerPS/2′. Ohne diesen Wechsel hat hier rein gar nichts klappen wollen – mit diesem Wechsel – kein Problem mehr, keine Extraprogramme nötig – Xorg.conf anpassen und fertig. Die Maus ist übrigens eine billige Sigma OPM100. Da ich die Einrichtung vor etwas längerer Zeit vorgenommen habe war meine Erinnerung bei diesem Beitrag auch nicht mehr die Beste, eigentlich dache ich dass man das Programm imwheel noch zwingenderweise installieren, für Daumentasten konfigurieren und beim Gnome-Session-Start autostarten müsste – beim kontrollieren des Systems war dem aber nicht so: imwheel war installiert, wurde aber weder per Konfigurationsdatei noch durch Session automatisch gestartet. Auch nach Deinstallation von ‘imwheel’ funktionieren die Daumentasten noch einwandfrei. Ergo war hier nur ein Ändern der Xorg.conf nötig. Ich mag meinen Amilo1425 langsam…
20.05.2007 / 1 Kommentar

Kein Bild mit MPlayer

Seit der Installation von Ubuntu Feisty Fawn 7.04 musste ich feststellen dass der MPlayer beim abspielen eines Videos für 1 Sekunde ein Bild zeigt, dann nur noch Ton + schwarz. Festgestellt z.B. bei *.mpg-Dateien im eingebetteten mozilla-mplayer. Die Lösung habe ich heute zufällig im Ubuntuusers-Forum gelesen: Anscheinend besitzt der freie Radeon-Treiber eine Default-Einstellung Option "DMAForXv" "on" Diese Default-Einstellung scheint in Feisty nicht aktiviert zu sein weshalb die Videoausgabe über die Xv – Schnittstelle scheitert. Als Lösung wird o.g. Option in der /etc/X11/xorg.conf unter der Radeontreiber-Device-Section eingefügt – fertig. Erste Tests bestätigen: Video über die Xv-Schnittstelle im eingebetteten mozilla-mplayer funktionieren wieder :) Danke @ califax.
16.05.2007 / Den ersten Kommentar schreiben…

EULA Lizenz vs. Gnu GPL

Daniel Kemper hat in seinem Blog eine Übersetzung des englischen Artikels EULA vs GPL von Sanjay Kumar veröffentlicht. Der Lizenzvergleich zwischen der von Windows verwendeten EULA und der Gnu GPL Lizenz welche unter Linux Verwendung findet lässt eigentlich keine Fragen mehr offen. Deutliche Worte.
14.05.2007 / Den ersten Kommentar schreiben…

Yodas’ Ubuntu Umfrage beendet

Yoda hat in seinem Blog ein Umfrage zum Thema Ubuntu Linux und dessen Nutzen, Nutzungsdauer, Wünsche und mehr gestartet – und präsentiert jetzt die Ergebnisse.
14.05.2007 / Den ersten Kommentar schreiben…

ATI / Open Source Grafikkartentreiber !

Im englischsprachigen Ubuntuforum bin ich auf einen Link zum Enterprise Linux Log gestossen, welches schreibt dass AMD/ATI angekündigt habe ‘bald’ Open Source Grafikkartentreiber zu veröffentlichen und die Zusammenarbeit mit der Linux Community zu überarbeiten (herrschaftzeiten, wie übersetzt man ‘proactive‘ richtig?). Jetzt kann man aber mächtig gespannt sein – darauf haben ATI-Kartenbesitzer unter Linux lange Zeit gewartet… Ich selbst kann mich zwar im Moment mit meiner Radeon Mobile 9700 nicht beschweren – wird vom Open Source Treiber radeon bzw. dem R300 Modul gut unterstützt, OpenGL läuft, Beryl/Compiz laufen – aber in Anbetracht einer Laptop-Neuanschaffung irgendwann (leider in nicht allzu kurzer Zeit) und damit evtl. enthaltener ATI-Kartengeneration >= x1300 würde mich ein ATI-OpenSource Treiber mit Unterstützung neuerer Karten natürlich sehr freuen. Sehr. Mächtig sehr.

SEITEN: « 1 2 3 35 36 37 38 39 40 41 42 43 »