LABYRINTHOFORM

EIN ANFANG, EIN ENDE. UND DAS DAZWISCHEN...

Seit einigen Tagen ärgert mich Pidgin (TMFNAG) mit einer Nachricht dass eine neue Version des Messengers (hier benutzt für ICQ und IRC) erschienen sei. Nachdem ich heute meinen Fuss nicht wirklich gut bewegen kann, auch sonst nichts besseres zu tun hatte und im neuen Release wohl viele, viele Bugfixes enthalten seien habe ich gemäss meiner eigenen Anleitung die neuen Sources heruntergeladen, mit dem Dreisatz ./configure make sudo make installcompiliert und installiert – und voila – keine Fehler, läuft wunderbar. Gut dass jetzt so viele Bugs bereinigt wurden. Auch wenn ich keinen bemerkt habe. Hatte ich schon erwähnt dass der Dateitransfer seit dem Umstieg von Gaim auf Pidgin 2.0.0 endlich funktioniert?

Derzeit wird aus den Ubuntu Repositories ein Kernelupdate von Version 2.6.20.15.14 auf 2.6.20.16.28.1 angeboten, erneuert werden sollen die Pakete linux-generic linux-headers-generic linux-image-generic linux-restricted-modules-common linux-restricted-modules-generic und falls dev-Pakete installiert sind linux-source linux-source2.6.20 linux-libc-dev. Problem: Im englischen Ubuntuforum ist der Thread bzgl. Schwierigkeiten nach dem Update mittlerweile 30 Seiten lang, mindestens einen Bugreport gibt es auch und im deutschsprachigen Forum tauchen auch immer wieder Problemthreads auf, zb. hier. Fazit: Ich habe mir angewöhnt für ein Kernelupdate gewöhnlich bissl’ abzuwarten bis eventuell aufgetretene Bugs bekannt, gemeldet und beseitigt wurden. Besser is’ das. Ausserdem überlege ich mittlerweile ernsthaft ob es wirklich immer nötig ist einen neuen angebotenen kernel zu installieren – wenn alles läuft kann man sich ja im Prinzip nur verschlechtern. In diesem Sinne…

Never change a running system…

Die Installation eines lokalen Webservers, hier zu Test- und Webwork-Entwicklungszwecken verläuft unter Ubuntu-Linux relativ einfach. Allerdings gibt es unter Ubuntu Feisty mindestens einen kleinen Unterschied zu der in früheren Ubuntuversionen beschriebenen Vorgehensweise. Da ich schon einige Male auf kleinere Schwierigkeiten gestossen bin möchte ich jetzt einmal das grundlegende Vorgehen bei einer Serverinstallation zusammentragen und nach und nach ergänzen. Ziel: Lokaler Zerver mit PHP und MySQL zwecks Webentwicklung, WordPress-Installation inklusive .htacess / MOD_REWRITE-Fähigkeiten. Verzeichnis soll als public_html im HOME-Verzeichnis des Benutzers liegen. 1) Installation der Software Die Installation der Pakete ist einfach, im Terminal folgende Zeilen installieren den Apache2-Server, PHP5 inklusive Unterstützung der Grafikbibliotheken GD und Imagemagick, MySQL und den MySQL-Server selbst. Auch installiert wird die browserbasierende MySQL-Oberfläche phpmyadmin welche sodann im Browser unter http://localhost/phpmyadmin/ erreichbar ist. Achtung: Derzeit ist unter Ubuntu leider nur PHP5 verfügbar, das von den meisten Providern genutze PHP4 wurde komplett durch PHP5 ersetzt und kann derzeit NICHT installiert werden. Sobald sich da etwas tut werde ich diesen Artikel erleichtert ergänzen. sudo aptitude install apache2 php5 mysql-server sudo aptitude install php5-gd php5-imagick libapache2-mod-php5 libapache2-mod-auth-mysql php5-mysql sudo aptitude install phpmyadmin sudo /etc/init.d/apache2 restart 2) MySQL-Passwort vergeben: mysqladmin -u root password <NEUESPASSWORT> mysqladmin -h root@<COMPUTERNAME> -u root -p password <PASSWORT> sudo /etc/init.d/mysql restart 3) Module aktivieren: Aktiviert werden müssen die Module rewrite (für .htacess-Unterstützung) und userdir (für Unterstützung des ~/public_html-Verzeichnisses). Hier liegt auch ein Unterschied zwischen Feisty/älteren Ubuntuversionen, das userdir-Modul musste früher NICHT extra geladen werden was jetzt zu Verwirrung führen kann. Gut dass das Problem mittels 3 Zeilen im Terminal behoben wird. sudo a2enmod rewrite sudo a2enmod userdir /etc/init.d/apache2 force-reload Konfigurations- und Loaddateien der Apache-Module: Diese Dateien findet man im Verzeichnis /etc/apache2/mods-enabled/. Auflistung der aktivierten Module und evtl. vorhandenen Konfigurationsdateien: ls /etc/apache2/mods-enabled/*.load ls /etc/apache2/mods-enabled/*.conf 4)Anlegen des Verzeichnisses: Zwecks Übersichtlichkeit und einfacherer Backupmöglichkeit möchte ich meine Seiten gerne innerhalb meines Home-Verzeichnisses haben, Apache sieht dafür das Verzeichnis public_html vor, welches wir jetzt anlegen: mkdir ~/public_html Im Browser sind Webseiten dieses Verzeichnisses jetzt unter http://localhost/~<username>/ zu erreichen. Rechte setzen: Ein grosses Problem ist im Moment noch das Rechte-Setzen für public_html und die enthaltenen Dateien, Verzeichnisse und nicht zuletzt speziell .htacess. Leider finde ich keine Website oder andersartige Auflistung wie ich unter Ubuntu Feisty die Rechte für public_html und dessen Inhalte zu setzen habe so dass ein freies Entwickeln und Testen lokal möglich ist, nicht aber Zugriff von ‘aussen’. Schliesslich läuft hier ja ein Webserver. Auch die zugehörige Apache-Konfiguration fehlt mir hier noch. Allgemein sind mir die nötigen Besitzer- und Rechtenotwendigkeiten noch etwas unklar, wer also Informationen hat – bitte, bitte posten. Im Moment sieht es hier folgendermassen aus, die WordPress-Entwicklungs-/Testinstallation funktioniert problemlos inklusive Permalinks/Mod_Rewrite-URLs: public_html:drwxr-xr-x 6 cywhale cywhale 4096 2007-05-24 13:32 public_html index.php-rw-rw-rw- 1 cywhale cywhale 94 2007-05-24 13:38 index.php .htacess:-rwxrwxrwx 1 cywhale cywhale 223 2007-05-24 13:39 .htaccess wp.config:-rw-rw-rw- 1 cywhale cywhale 845 2007-05-24 13:38 wp-config.php wp-content:drwxr-xr-x 6 cywhale cywhale 4096 2007-05-24 13:38 wp-content wp-content Inhalt:-rw-rw-rw- 1 cywhale cywhale 32 2007-05-24 13:38 index.php drwxr-xr-x 8 cywhale cywhale 4096 2007-05-24 13:38 myfotos drwxr-xr-x 22 cywhale cywhale 4096 2007-05-24 13:38 plugins drwxr-xr-x 10 cywhale cywhale 4096 2007-05-24 13:38 themes

Die Vorgeschichte Mit Linux experimentiert habe ich schon vor langer Zeit. Damals startete ich Versuche SuSe, RedHat oder auch Halloween Linux auf meinem damaligen Desktop (war glaube ich ein Pentium 1) zum Laufen zu bekommen, was im Groben funktionierte, die weitere Nutzung von Linux scheiterte damals aber an fehlender Hardwareunterstützung (Scanner und TV-Karte waren einfach nicht zum Laufen zu bekommen. Dach einigen Jahren Windows-Benutzung (und XP war/ist wirklich nicht das Schechteste) kam mir Ende 2005 der Geistesblitz der meine Computer- und Onlinewelt auf den Kopf stellen sollte: 2005: Breezy Aktuell war damals Version ‘Breezy‘ welche auch auf einigen Heft-CDs zu finden war. Also startete ich den Versuch nach langer Pause ‘mal wieder’ ein Linuxsystem aufzusetzen. Hauptaktivitäten waren damals Webentwicklung mittels PHP/MySQL/Apache + Standartprogramm Surfen, Email, Banking – und gerade für den Bereich Webentwicklung sollte ein Linuxsystem ja prädestiniert sein. [singlepic=35,100,,,left]Also Breezy installiert, zur Sicherheit auf einer zweiten Partition meines damaligen Zweitrechners (Tosiba 3000-514, NVidia GF2Go 16Mb, 512Mb Ram) neben XP. Und ich war extrem überrascht. Ubuntu Breezy lief stabil. Was nicht lief war der Scanner, der allerdings damals auch nicht wirklich gebraucht wurde. Also blieb ich dabei und versuchte mich in Linux einzuarbeiten, was erstaunlicherweise dank weiterentwickeltem Gnome auch recht einfach war. Gleichzeitig war ich genötigt mich auch an das Arbeiten mit dem Terminal zu gewöhnen – was bis heute mein bevorzugter ‘Spielplaz’ ist wenn es um administrative Aufgaben geht. Der NetworkManager musste noch manuell installiert werden, machte dann aber auch WLan problemlos verfügbar. Und es war schön. Suspend/Hibernate funktionierte mit etwas Handarbeit, Surfen, Email, PHP, MySQL, Apache2, mit Gedit war ein sehr schöner, featurereicher und mit Syntax-highlighting für diverse Dialekte ausgestatteter Standart-Editor verfügbar (vergesst Notepad), usw., usw… Ich war begeistert. Endlich wurde mein Traum vom Linuxsystem wahr. Irgendwann kamen dann erste Versionen des 3D-Desktops mittels XGL und Compiz für Ubuntu in Umlauf und als von massivem Spieltrieb besessener Linux-Neu-User musste ich das natürlich ausprobieren, und wenn es nur ist um diversen Windowsbenutzern zu zeigen was mit veralteter Hardware unter Linux noch möglich ist. Das führte mich zu Ubuntu Dapper – damals noch ‘in developement’, muss irgendwann Anfang 2006 gewesen sein… 2006 Dapper Also Dapper unstable installiert. Gleichzeitig flog XP von der Platte, meine Frau hatte sich an Ubuntu gewöhnt und der einzige Grund für sie es zu verfluchen war dass ich mit meinem ausgelebten Spieltrieb regelmässig das System zerschoss. Inklusive Emailarchiv. Dafür mache ich jetzt regelmässig Backups und habe div. eigene Installationsscripte in Reserve liegen… Problem unter Dapper war einerseits dass die Reaktion des Laptops auf Schliessen des Laptopdeckels (LID) nicht mehr zur gewünschten Reaktion ‘Suspend’ führte – nur einmalig nach Reboot, dann hatte das Schliessen keine Funktion mehr. Das wiederum führte zu meinem ersten Bugreport für Ubuntu. Gelöst leider bis heute nicht. Egal. Nächstes Problem: Installation des proprietären NVidia-Treibers, eine 71**-Version glaube ich. Für meine Nvidia Gforce2 Go benötigte der Treiber ein paar Tritte in den Hintern um zu funktionieren und ich musste nächtelang surfen, suchen, surfen und suchen um den richtigen Trick zu finden: Man musste dem Modul beim Laden bestimmte EDID bzw. NVReg_- Parameter über (gleube ich) die modules.conf mitgeben – sonst bekam man nicht das NVidia-Logo sondern Blackscreen und Systemfreeze. Mit dem NVidia-Treiber kam dann XGL/Compiz – funktioniert auf dem 1Ghz-Rechner, etwas hakelig, aber funktionierte. Weil ich damit natürlich nicht zufrieden war musste Ubuntu jetzt auch auf den Hauptrechner, einen FSC Amilo 1425 mit 1GB RAM un einer ATI Radeon 9700 Mobility. Und eine gute Idee es war. Allgemein schnell, Hardware gut unterstützt, Suspend/Hibernate funktioniert (bis auf o.g. LID-Close-Bug, Hibernate mit 10% Fehlerquote scheinbar nach Schönwetterprinzip), XGL/Compiz mit dem FGLRX-Treiber (auch dieser musste erst nach viel Informationssammlung zum laufen überredet werden) flüssiger, aber irgendwie noch nicht für den Produktivbetrieb einsetzbar. Aber schön anzusehen. 2006 Edgy Mit Edgy machte Ubuntu dann meiner bescheidenen Meinung nach wieder einen grossen Schritt nach vorne. Neue, schnellere Gnome-Version (nebenbei, KDE habe ich ausprobiert, war mir aber viel zu überladen und unübersichtlich, ist aber Geschmackssache), stabiles System, Suspend/Hibernate funktioniert, Nvidia/ATI-Treiber installierte mittlerweile nur noch manuell, dafür aber problemlos. Die Software machte schon gleich gar keine Probleme – sehr schön. Dazu kamen jetzt noch Repositories für eine gepatchte Freetype-Bibliothek (gen. ‘Turnerpatch’) mit welcher es möglich war statt einem leicht unschönen Fontrendering auf LCDs/TFTs ein sehr schönes, ‘smoothes’ Fontrendering zu bekommen – genial. Auch erstmals ausprobiert habe ich mein Graphire4 Grafiktablett – und es funktioniert mit etwas leichter Handarbeit ebenfalls. Als 3D-Desktop zum Spielen läuft mittlerweile Beryl unter dem freien Radeon-Treiber – stabil, flüssig, Ausnahme allerdings ist das Scrollen im Firefox, da hakelt es noch deutlich. KO-Kriterium -> für mich noch nicht für den tgl. Einsatz geeignet. Mittlerweile dazulernen konnte ich bei den Themen Bash/Scripting, SVN, Compilieren (Kernel, Beryl, TMFNAG – Pidgin), zeitweise startete ich auch den Versuch eine eigene Live-DVD zu erstellen, allerdings damals erfolglos. Mittlerweile weiss ich dass ich nur den MySQL-Server während des Erstellens hätte deaktivieren müssen…egal. 2007 Feisty [singlepic=33,100,,right] Das aktuelle und für mich das bisher beste Release. Zu allen beschriebenen Funktionalitäten gibt es ein wieder etwas zügigeres Gnome, einen vorinstallierten Network-Manager, die Turnerpatches gibt es immernoch Compiz mit den ‘desktop-effects’ vorinstalliert – und diesmal so schnell und stabil dass es keinen Grund mehr gibt auf den 3D-Desktop zu verzichten. Allerdings bin ich (Spieltrieb) mittlerweile auch wieder zu Beryl gewechselt – mehr Funktionalitäten und noch zügiger, auch im Firefox. Abgesehen von vielen enthaltenen Spielereien empfinde ich den bekannten Würfel als sehr angenehm beim Desktopwechsel, das Modul ‘Scale’ sehr, sehr praktisch zwecks der Fensterübersicht. Der Rest wird hier eher weniger benötigt. Auch weniger benötigt werden Neuinstallationen – einmal eingerichtet läuft das System klasse, mein Spieltrieb hält sich in Grenzen – was soll man da auch noch gross rumspielen…passt ja. Der Drucker (ein HP Laserjet 2100) lässt sich problemlos in Betrieb nehmen, ebenso als Netzwerkdrucker übers Wlan. Problemkind Scanner (Canoscan 630U): Nachdem er unter Edgy mit einem kleinen Workaround lief folgte unter Feisty das nöchste Problem: Kernelbug oder Sanebug – wieder ein Workaround nötig. Aber er funktioniert. Ausflüge 2007 – Abstecher zu Fedora Core gemacht, konnte mich aber nicht wirklich damit anfreunden. 2006 – Abstecher zu Gentoo gemacht – aber mit einem 1Ghz-Laptop macht compilieren einfach keinen Spass… Software Gerne benutze ich Firefox, Evolution (Email) mit Bogofilter (Bayes/Antispam), Liferea (Feeds), Gedit (Editor), Geany (noch schönerer Editor), OpenOffice (Officepaket), Pidgin (ICQ/IRC), PHP5/MySQL/Apache2 sowiso schon immer, gFTP (FTP-Client), zu Webwork-Testzwecken noch Opera und diverse andere Browser, Beryl (3D-Desktop). Programmiert wird mittlerweile mit Python, wxPython (und o.g. Editoren). Fazit Ich arbeite gerne mit Ubuntu. Es hat noch seine kleinen Problemchen und Wehwehchen, wobei ich zum Grossteil davon verschont geblieben bin – die Installation ist einfach, Netzwerk läuft (Cable & Wlan auf bd. Rechnern), Standartanwendungen machen keine Probleme, das System ist auch auf alter Hardware einigermassen schnell und vor allem sehr stabil. Mit etwas Einarbeitungseit lässt sich sehr gut und problemlos damit Arbeiten. Und es ist ein freies Betriebssystem ohne Restriktionen bzgl. Upgrademöglichkeiten, Mehrplatznutzung o. Ä… . Danke Ubuntu & Community. Aber: Auch unter Ubuntu Linux sollte man etwas Zeit für die Feinarbeiten einplanen, keineswegs funktioniert alles sofort – oft muss an der einen oder anderen Ecke etwas nachgebessert werden – und dann hilft wieder die grosse Community.

…auf Yodas’ Blog. Die Idee ist sehr fein, mal sehen was zusammenkommt. Sofern mir etwas Zeit bleibt werde ich versuchen teilzunehmen. Bin gespannt. Spread the word :)

Wer seine Maus-Daumentasten beispielsweise zum Vor-/Zurückspringen im Browser verwenden möchte wird unter Ubuntu Feisty wie auch den Vorgängerversionen feststellen das das out-of-the-box leider nicht funktioniert. Wie ich die Daumentasten einer Standart-Scrollrad-Noname-Maus dennoch aktivieren und benutzen konnte wird im Folgenden beschrieben: Xorg-Konfiguration anpassen: sudo gedit /etc/X11/xorg.conf Die Original-Maus-Section sah hier folgendermassen aus: Section "InputDevice" Identifier "Configured Mouse" Driver "mouse" Option "CorePointer" Option "Device" "/dev/input/mice" Option "Protocol" "ImPS/2" Option "ZAxisMapping" "4 5" Option "Emulate3Buttons" "true" EndSection Die geänderte Version: Section "InputDevice" Identifier "Configured Mouse" Driver "mouse" Option "CorePointer" Option "Device" "/dev/input/mice" Option "Protocol" "ExplorerPS/2" Option "Buttons" "7" Option "Resolution" "200" Option "ZAxisMapping" "4 5" Option "ButtonMapping" "1 2 3 6 7" Option "Emulate3Buttons" "true" EndSection Protocol, Buttons und ButtonMapping mussten angepasst werden. ButtonMapping 12367 bedeutet hier dass Linksklick(1), Mittelklick(2), Rechtsklick(3), Daumenklick links(6) und Daumenklick rechts(7) gemapped werden sollen. Buttonnummern können im Terminal mt dem Programm ‘xev’ ermittelt werden. Mit Buttons 7 wird Xorg vorher noch mitgeteilt dass wir eine 7-Tasten-Maus benutzen. Der wichtigste Schritt war hier aber der Wechsel des Protokolls von ‘ImPS/w’ auf ‘ExplorerPS/2′. Ohne diesen Wechsel hat hier rein gar nichts klappen wollen – mit diesem Wechsel – kein Problem mehr, keine Extraprogramme nötig – Xorg.conf anpassen und fertig. Die Maus ist übrigens eine billige Sigma OPM100. Da ich die Einrichtung vor etwas längerer Zeit vorgenommen habe war meine Erinnerung bei diesem Beitrag auch nicht mehr die Beste, eigentlich dache ich dass man das Programm imwheel noch zwingenderweise installieren, für Daumentasten konfigurieren und beim Gnome-Session-Start autostarten müsste – beim kontrollieren des Systems war dem aber nicht so: imwheel war installiert, wurde aber weder per Konfigurationsdatei noch durch Session automatisch gestartet. Auch nach Deinstallation von ‘imwheel’ funktionieren die Daumentasten noch einwandfrei. Ergo war hier nur ein Ändern der Xorg.conf nötig. Ich mag meinen Amilo1425 langsam…

Seit der Installation von Ubuntu Feisty Fawn 7.04 musste ich feststellen dass der MPlayer beim abspielen eines Videos für 1 Sekunde ein Bild zeigt, dann nur noch Ton + schwarz. Festgestellt z.B. bei *.mpg-Dateien im eingebetteten mozilla-mplayer. Die Lösung habe ich heute zufällig im Ubuntuusers-Forum gelesen: Anscheinend besitzt der freie Radeon-Treiber eine Default-Einstellung Option "DMAForXv" "on" Diese Default-Einstellung scheint in Feisty nicht aktiviert zu sein weshalb die Videoausgabe über die Xv – Schnittstelle scheitert. Als Lösung wird o.g. Option in der /etc/X11/xorg.conf unter der Radeontreiber-Device-Section eingefügt – fertig. Erste Tests bestätigen: Video über die Xv-Schnittstelle im eingebetteten mozilla-mplayer funktionieren wieder :) Danke @ califax.

Daniel Kemper hat in seinem Blog eine Übersetzung des englischen Artikels EULA vs GPL von Sanjay Kumar veröffentlicht. Der Lizenzvergleich zwischen der von Windows verwendeten EULA und der Gnu GPL Lizenz welche unter Linux Verwendung findet lässt eigentlich keine Fragen mehr offen. Deutliche Worte.

Yoda hat in seinem Blog ein Umfrage zum Thema Ubuntu Linux und dessen Nutzen, Nutzungsdauer, Wünsche und mehr gestartet – und präsentiert jetzt die Ergebnisse.

Im englischsprachigen Ubuntuforum bin ich auf einen Link zum Enterprise Linux Log gestossen, welches schreibt dass AMD/ATI angekündigt habe ‘bald’ Open Source Grafikkartentreiber zu veröffentlichen und die Zusammenarbeit mit der Linux Community zu überarbeiten (herrschaftzeiten, wie übersetzt man ‘proactive‘ richtig?). Jetzt kann man aber mächtig gespannt sein – darauf haben ATI-Kartenbesitzer unter Linux lange Zeit gewartet… Ich selbst kann mich zwar im Moment mit meiner Radeon Mobile 9700 nicht beschweren – wird vom Open Source Treiber radeon bzw. dem R300 Modul gut unterstützt, OpenGL läuft, Beryl/Compiz laufen – aber in Anbetracht einer Laptop-Neuanschaffung irgendwann (leider in nicht allzu kurzer Zeit) und damit evtl. enthaltener ATI-Kartengeneration >= x1300 würde mich ein ATI-OpenSource Treiber mit Unterstützung neuerer Karten natürlich sehr freuen. Sehr. Mächtig sehr.

Wie in unzähligen Foren zu lesen gibt es bei Ubuntu Feisty leider einen Kernelbug der das Scannen mit USB-Scannern teilweise unmöglich macht. Der Kernel enthält eine experimentelle Option ‘USB selective suspend/resume and wakeup’ welche viele USB-Scanner anscheinend funktionsuntüchtig weil ‘einschlafend’ werden lässt. Im gleichen Bugthread wird der Bug auch Xsane/Sane-backends zugeschrieben da die Kerneloption zugunsten aller Laptop/Suspend/Resume-Benutzer eingeführt wurde, wohl essentiell sei und demnach auch belassen werden müsse. Am 12.5. hat Nicolas M. im Ubuntu Bugtracker Malone einen Workaround beschrieben mit welchem ich mich auch gut abfinden kann: 1) Man installiere scanbuttond: sudo aptitude install scanbuttond 2) Man erstelle ein Script, z.B. startscan mit folgendem Inhalt: scanbuttond -r 1000000 xsane killall scanbuttond 3) Script ausführbar machen: sudo chmod +x startscan Ab sofort kann man im Terminal die Oberfläche von Xsane zum Scannen mit dem einfachen Befehl ./startscan öffnen und beliebig scannen. Andere Möglichkeit wäre gleich einen entsprechenden Starter auf den Desktop oder das Schnellstart-Panel zu legen. Viel Spass. [singlepic=4] Die schlechtere Nachricht ist dass ich meinem Canoscan 630U erstmal beibringen musste dass Zeitungspapier NICHT rosa ist – hier war einiges an Gamma/Kontrast/Helligkeit der Farbe Rot zu korrigieren…grrrrrr…..

Nachdem selbstcompilieren immernoch sicherer ist als Fremdpakete zu installieren habe ich den Versuch mit Pidgin (Multimessenger, ehemals Gaim) gestartet. Pidgin ist in Version 2.0.0 das final Release und als solches leider noch nicht in den Feisty Repositories enthalten. Nötig sind zuerst einmal alle Abhängigkeiten die auch ehemalig Gaim unter Ubuntu zum compilieren benötigte:

sudo apt-get build-dep gaim
Eventuell wenn nicht schon installiert werden auch noch folgende Pakete benötigt:
build-essential libglib2.0-dev libxml2-dev libgtk2.0-dev
Download der Pidgin 2.0.0 Sourcen unter http://pidgin.im/pidgin/download/source/ , dann entpacken in ein Verzeichnis der Wahl. Nachdem alle Vorbereitungen getroffen sind im Terminal Wechsel in das Pidgin Source Verzeichnis, dort dann
./configure
make
sudo make install
Damit wurde Pidgin inklusive Plugins und Menüeinträgen installiert und funktioniert einwandfrei. Ich glaub das mache ich jetzt öfter mal – selbst ist der Mann. Und auf das eigene System optimieren hat schon immer Spass gemacht, leider bin ich bisher nicht über einige Kernelanpassungen hinausgekommen. Zeit das nachzuholen…:)

Die einigen wenigen Besucher mögen bemerkt haben dass sich das Outfit von Cywhale.de wieder etwas verändert hat – Schriftarten, die Info- und die Linkseite wurden geändert und/oder aktualisiert. Grund: Endgültiger Schlussstrich. Im übertragenen Sinne. Schluss mit 1000 Hobbies gleichzeitig, alles auf einmal, nicht richtig, alles Mittelmass – Konzentration auf ein zentrales Thema: Cartoon & Illustration (+ weiterhin Ubuntu Linux natürlich). Vor 10 Jahren habe ich damit aufgehört. Leider. Jetzt heisst es üben, zeichnen, scribbeln, üben, üben, üben… Vielleicht schaffe ich ja sogar die Kombination als Cartoonifiziertes/Illustriertes Ubuntu Blog. Mal sehen.

Seit einiger Zeit musste ich feststellen dass das Desktop Search Tool Tracker beim Einloggen in Gnome inklusive Deskbar-Applet abstürzt sofern es in dieses integriert wurde. Der Bug ist im Ubuntu Bugtracker beschrieben und es existiert ein Workaround: Unter Gnome-Hauptmenü->Einstellungen->Sitzungen ‘Tracker’ in den automatisch startenden Diensten deaktivieren, Tracker wird dann wohl durch das Deskbar-Applet direkt gestartet und das Problem ist behoben. Für diese Woche wurde ein neues Tracker-Release mit Bugfixes angekündigt, bis dahin sollte der Workaround gute Dienste leisten. Nebenher ein kleiner Deskbar/Tracker-Live-Search Screenshot… [singlepic=37]